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Im MADLAB, dem Labor des Master-Studienganges Design & Future Making (MADFM) ging es diese Woche im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Discours de la Méthode:

How to Design markets“ um die Frage, wie wir in Zeiten ökologischer Grenzwerte und technologischer Verfügbarkeit die ökonomischen und sozialen Fragen verantwortlich bewältigen sollen. Dabei ging es um kybernetische Phantasien, Weltmodelle und die Einsicht in die Grenzen der Vernunft. Dafür war neben dem Diskussionsleiter Prof. Dr. Gerhard M. Buurman vom MADFM und Nico Formanek, Doktorand und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am High Performance Computing Center Stuttgart (HLRS), auch unser Vorsitzender der Jungen Liste im Gemeinderat, Philipp Dörflinger war als frischgewählter Stadtrat und Vertreter der Politik auf den Podium. Während Nico bei der spannenden Podiumsdiskussion vor allem seinen Forschungsschwerpunkt, die Veränderungen in der Physik, die durch Computersimulationen verursacht werden, vor stellen konnte brachte Philipp neben aktuellen Zahlen über die Entwicklung Pforzheims auch seine Expertise als Start-Up Gründer mit ein. „Während wir auf der einen Seite über Flächenverbrauch und Umweltschutz nachdenken, müssen wir auf der anderen Seite über dringend benötigte Gewerbeflächen und Wohnraum planen. Genau deshalb setzen wir auf Zukunftsbranchen und Start-Ups von unserer HS“, so Philipp. Beide sprachen aber nicht nur über Pforzheim, sondern beispielsweise auch über Nicos aktuelles Projekt: „The transformation of science by computer simulation: Physics and the simulation of Nature“. Denn als Psychologe mit Physiker-Hintergrund beschäftigt sich Nico auch mit moralischen Aspekten der Digitalisierung, die Entwicklung der künstlichen Intelligenz und deren Auswirkungen auf das Zusammenleben von Menschen. Dabei stellte sich auch die Frage, ob diese nicht in absehbarer Zeit die Entscheidungsprozesse zahlen- und faktenbasiert übernehmen könnte um die positive Entwicklung einer Stadt wie Pforzheim sicherzustellen. „Ich denke es fehlt in Pforzheim nicht an Entscheidungshilfen. Vielmehr fehlt es uns an dem Mut für eine klare Zukunftsvision und an Menschen, die für eine solche Vision einstehen. Nur durch privates Engagement werden wir Pforzheimer wieder zum Pulsieren bringen. Dafür kämpfen wir“.

 

Der Abend im Alfons-Kern-Turm (A.K.T.) war offizieller Programmteil der internationalen Kunst-Ausstellung „Dämonkratie“.

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